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Kleinbrennerei-Lexikon

Kleinbrennereien
übernehmen im Landschaftsschutz eine wichtige Aufgabe. Der Kleinbrenner darf nur Obst aus eigenem Anbau verwenden. Der Kleinbrenner hat also auch immer eine Plantage auf der er sein Obst für die späteren Brände anbaut. Der Gesetzgeber schützt die Kleinbrenner durch verschiedene Gesetze. Der Landschaftschutz ist ein Grund hierfür.

Obstler
Obstler sind Brände aus Äpfel und Birnen. Die Herstellung eines Obstbrandes ist eine Tätigkeit, die sich über das ganze Jahr erstreckt. Entscheidend für das spätere Gelingen eines Obstbrandes ist die Qualität der Früchte. Das Taubertal ist in ganz Deutschland für seine ausgezeichneten Weine bekannt. In diesem Taubertal reifen aber ausser Trauben auch noch die Früchte für die einzigartigen Obstbrände. Diese Früchte werden auf eigenen Baum- Plantagen angebaut und durch mich persönlich geerntet. Für die Obstbrände werden nur Früchte verwendet, die sich im idealen Reifezustand befunden haben. Bei der Verarbeitung wird besonders Wert auf die saubere Entstielung und Entkernung der Früchte gelegt. Damit wird der Gärprozess verbessert. Intensive und reine Aromen sind der Lohn für diese Arbeit. Aromaträchtige Blausäure wird dadurch vermieden, dass keine zerbrochenen Steine in die Maische kommen. Für einen optimalen Gär- prozess sorgen die selektionierten Hefekulturen und das Durchrühren der Maische. Der natürlich-typische Charakter der Früchte bleibt dadurch erhalten. Der Vor- und Nachlauf wird streng vom Herzstück getrennt. Der Vor- und Nachlauf darf nicht ins Obstwasser geraten, da diese zu bitter sind und den Brand zerstören würden. Zum Destillieren wird nur das Herzstück verwendet. Obstbrand wird in zwei Durchläufen gebrannt. Nach der ersten Destillation erhält man den "Rohbrand". Dieser hat einen relativ geringen Alkoholanteil von etwa 25%. Im Anschluss daran wird der Obstbrand ein zweites Mal destilliert. Bei diesem Brenngang wird dann der Vor- und Nachlauf sorgfältig vom "Mittellauf" getrennt. Nur der Mittellauf ist anschliessend der fruchtige Obstbrand.
Mit Fachwissen und Fingerspitzengefühl des Brenners werden durch die Vergärung und Destillation die Aromen und Bukettstoffe, welche uns die Natur schenkt, bis zum Genuss der edlen Brände konserviert.Diese feinen und charaktervollen Destillate sind mehr Wert als die althergebrachte Bezeichnung Schnaps, welcher mit einem Schluck durch die Kehle gespült wird. Es sind Genußmittel die das Genießen verdient haben. Um die Entfaltung der Aromen nicht zu beeinträchtigen, sollte die Trinktemperatur bei 12-14°C liegen. Damit der Brand sein volles Bukett entfalten kann, wird er aus tulpenförmigen Destillatgläsern getrunken. Bestellen Sie unseren Obstler am besten gleich in unserem Webshop

Quittenbrand
Die Quitte wird in der Geschichte vor allem wegen ihres auffallenden Dufts, ihrer leuchtend gelben Farbe und vor allem wegen ihrem Aromas erwähnt. Auch findet die Quitte Erwähnung als Fruchtbarkeitssymbol. Wegen ihrer heilsamen Wirkung bei verschiedenen Leiden wird die Quitte noch heute als heilsame Frucht geschätzt. Es gibt Apfel- und Birnenquitten, wobei sich die Birnenquitten am besten für die Bereitung von Quittenbrand eignen. Die Frucht ist sehr trocken, und deshalb muß nach dem Einmaischen entweder Wasser oder - wenn vorhanden - Quittensaft zugefügt werden, um eine Gärung in Gang zu bringen. Die Alkoholausbeute ist gegenüber einer Apfelmaische eher gering, dafür wird man allerdings durch das gute Aroma des Quittenschnapses entschädigt. Quitten werden in Deutschland kaum noch kommerziell angebaut. Sie gehören jedoch ebenso wie Äpfel und Birnen zum einheimischen Kernobst. Vereinzelt ist die Quitte heute noch in den Hausgärten oder auf Streuobstwiesen zu finden. Die Früchte des 1 bis zu 5 m hohen Strauches werden je nach ihrer Form als Apfel- oder Birnenquitten bezeichnet. Letztere werden wegen ihres stärkeren Aromas bevorzugt. Geerntet wird in den Monaten Oktober und November, möglichst vor dem ersten Frost. Im Haushalt lagert man die Früchte luftig und kühl aber frostfrei und getrennt von anderen Obstarten, da das starke Quittenaroma sich leicht auf andere Früchte überträgt. Reife Quitten sind leuchtend gelb, mit einer dichten wolligen Behaarung. Sie haben einen intensiven Apfelduft, sind jedoch steinhart und deshalb roh nicht genießbar. In der Nase haben Quittenbrände eine intensive Primärfrucht. Etwas dünn und eher filigran wirken sie am Gaumen. Bestellen Sie unseren Quittenbrand am besten gleich in unserem Webshop
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Letztes Update: 09.10.2006
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